Die Besten für sich gewinnen

Autohaus
Zwei Frauen bei einem Vorstellungsgespräch

Wie digitale Recruiting-Prozesse Autohäuser im Wettbewerb um Fachkräfte stärken.  Entscheidend sind vernetzte, effiziente und schnelle Einstellungsprozesse.

Die Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Arbeitsmarktes haben sich geändert. Die schnelle technologische Entwicklung und Verhaltensmuster der digitalen Generationen Z, Alpha
oder Beta machen das Recruiting zu einer echten Challenge. Im Klartext: Ein Unternehmen bewirbt sich heute bei den Bewerbenden und nicht umgekehrt.

Auch Autohäuser stehen damit vor der Aufgabe, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und Bewerbungsprozesse einfach, transparent und professionell zu gestalten. Digitale Bewerbermanagement-Systeme bilden dabei das Rückgrat moderner Personalgewinnung. Lösungen wie das Recruiting-Modul der sopea HR Cloud-Software unterstützen Betriebe, alle Schritte effizient und rechtssicher abzuwickeln – von der Ausschreibung bis zur Einstellung und dem Übergang ins Onboarding.

Arbeitgebermarke stärken

Stellenausschreibungen lassen sich zentral erstellen und automatisiert auf verschiedenen Plattformen veröffentlichen, etwa Indeed, Google for Jobs, autojob und die Bundesagentur für Arbeit. Business-Netzwerke wie LinkedIn ergänzen die Reichweite bei Fachkräften, während soziale Medien wie Instagram oder Tik-Tok helfen, Heranwachsende und Fachkräfte anzusprechen. Funktionen wie WhatsApp-Integration und E-Mail-Weiterleitung erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit der Angebote. Wichtig ist der einheitliche Auftritt: Alle Anzeigen erscheinen automatisch im Corporate Design des Autohauses – von der Karriereseite bis zu den externen Plattformen. So bleibt das Arbeitgeberbild konsistent und unterstützt das Employer Branding.

Entscheidungen beschleunigen

Eingehende Bewerbungen werden digital erfasst und zentral verwaltet. Sämtliche Unterlagen und Bearbeitungsstände sind für Personalverantwortliche und Fachbereiche jederzeit einsehbar. Automatisierte Bestätigungen, Einladungen und Erinnerungen entlasten die Personalabteilungen und sorgen für eine zügige, professionelle Kommunikation. Über digitale Abstimmungen – etwa per Chatfunktion – können sich die Fachbereiche unkompliziert beteiligen, was Terminabsprachen erleichtert und Entscheidungswege verkürzt. In der Summe trägt die digitale Prozesssteuerung
entscheidend dazu bei, die Time-to-hire deutlich zu reduzieren und offene Positionen schneller zu besetzen.

Mitarbeitende als Erfolgsfaktor

Neben den klassischen Kanälen gewinnen interne Empfehlungen an Bedeutung. Mitarbeitende fungieren als Botschafter und sprechen potenzielle Bewerbende aus ihrem Umfeld gezielt an.
Digitale Empfehlungssysteme innerhalb der Software ermöglichen eine exakte Zuordnung und bilden die Grundlage für transparente Prämienmodelle.

Auch Jens Wick, Leiter zentrales Recruiting der Volkswagen Group Retail Deutschland (VGRD GmbH), ist vom Potenzial der Mitarbeiterempfehlung überzeugt: „Das ist mein absoluter Lieblingskanal. Über Mitarbeiterempfehlungen erhalten wir die qualitativ hochwertigsten Bewerbungen. Es ist damit praktisch eine Vorauswahl verbunden, weil unsere Mitarbeitenden genau wissen, auf welche Qualifikationen und Persönlichkeitsmerkmale es ankommt“, erklärt der Recruitingleiter. „Ich setze dieses Thema daher regelmäßig auf die Agenda und erinnere die Führungskräfte daran, ihre Mitarbeitenden immer wieder darauf anzusprechen. Pro erfolgreicher Vermittlung zahlen wir eine Prämie, und zusätzlich bauen wir in diesem Jahr einen spielerischen Ansatz ein, um unsere Mitarbeitenden extra zu motivieren“, so Wick. Die Zuordnung der Bewerbung zu den entsprechenden Mitarbeitenden übernimmt die sopea HR Cloud-Software: Hier gibt es ein Feld, in dem die Bewerbenden ausfüllen müssen, von wem sie von der Stelle erfahren haben. 

Kommunikationsschnittpunkt

Wichtig ist die Einbindung aller Autohaus-Akteure über die Software, damit die Entscheidungsprozesse schnell und effizient ablaufen. „Bei uns ist der ganze Bewerbungsprozess über die sopea Cloud-Software organisiert. Die Recruiter sichten die eingehenden Bewerbungen, vereinbaren Erstgespräche und schieben nach der Vorauswahl in sopea interessante Arbeitskräfte in die jeweiligen Fachbereiche“, erklärt Jens Wick. „Die Chatfunktion in sopea funktioniert besonders gut für eine schnelle und effiziente Abstimmung, da alle Berechtigten unmittelbar kommunizieren können. Damit erreichen wir eine zügige Terminfindung und zeitnahe Entscheidungen“, sagt Wick.

Für den Erfolg im Recruiting muss auch das regionale Arbeitsumfeld einbezogen werden. In einer Metropole wie Stuttgart, München, Frankfurt oder Hamburg haben Unternehmen ein völlig anderes Wettbewerbsumfeld als im ländlichen Raum. Vergütungssystem und Arbeitszeitmodelle müssen an die individuelle Wettbewerbssituation angepasst werden.

Individuelle Zeitmodelle

In der VGRD-Gruppe setzt man auf Benefits, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. „Wir bieten unseren Mitarbeitenden eine Menge Vergünstigungen. Neben günstigen Konditionen
beim Autokauf oder -leasing punkten wir insbesondere mit Themen wie Fahrrad-Leasing, zum Teil dem Deutschlandticket sowie einer kostenlosen Mitgliedschaft im Urban Sports Club bei den Bewerbenden“, so Jens Wick.

Ein zusätzlicher Pluspunkt in den Gesellschaften der VGRD-Gruppe sind trotz der Unternehmensgröße individuelle Lösungen für die Mitarbeitenden. „Um unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen, gehen wir zunehmend sehr individuell mit dem Thema Zeit um und probieren hier vieles. Wir hatten bereits vor etwa zwei Jahren einen Bewerber als Kfz-Mechatroniker, der uns komplett überzeugte. Allerdings war er im Leistungssport in einer Kampfsportart aktiv und Nationaltrainer im Jugendbereich. Wir ermöglichten ihm, diese Tätigkeiten weiter auszuüben, indem wir ihn an Samstagen und einem Nachmittag nicht für eine Schicht einteilen“, erzählt Wick.

„Der soziale Wandel spiegelt sich auf diese Weise in unseren Betrieben. Gesellschaftliches Engagement und gesundheitsfördernde  Freizeitgestaltung sind Faktoren, die wir unterstützen müssen, um qualifizierte Bewerbende anzuziehen und zu halten“, so Wick weiter.

Vernetzt und standardisiert

Werden all diese Komponenten gekonnt  verbunden, können sich Unternehmen zeitnah und nachhaltig mit qualifizierten Fach- und Führungskräften versorgen. Mit der sopea HR Cloud-Software werden diese Prozesse vernetzt und standardisiert und auf diese Weise schön einfach. „So haben wir eine zentrale Schnittstelle, über die alle Prozesse laufen, und die die gesamte Kommunikation vereinfacht“, sagt Jens Wick. „Seit der Einführung haben wir uns mit den Experten von sopea optimal ergänzt. Sie haben unsere Impulse aufgenommen und uns viele Anregungen gegeben. Das sind Profis, und sie sind absolut seriös. Sie haben sehr gute Lösungen für unsere Anforderungen gefunden, die unsere Erwartungen optimal erfüllen.“

 

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